Dächer und Minarett der Medina von Fès

Foto: Andrew Nash from Vienna, Austria, CC BY-SA 2.0

Fès - Altstadt, Medersen und Gewürzmärkte in Marokko

Entdecken Sie Fès mit der Medina, der Bou-Inania-Medersa und dem Jnan-Garten. Ein Reiseführer für Städtereisen, Geschichte, Handwerk und marokkanische Küche.

Von der Parkoni-Redaktion ·

Fès ist eine der ältesten Königsstädte Marokkos und besitzt eine der größten zusammenhängenden Altstädte der arabischen Welt. In der Medina verschlingen sich unzählige Gassen, Werkstätten und Märkte zu einem Labyrinth, das zum Entdecken einlädt. Wer hier unterwegs ist, taucht in eine Welt aus Farben, Düften und Handwerk ein, die sich von anderen Städten deutlich unterscheidet.

Fès eignet sich für Kulturreisende, Geschichtsinteressierte und Genießer, die exotische Eindrücke suchen. Paare erleben die Abende in den Dachterrassen mit Blick auf die Dächer, Familien staunen über die Werkstätten und Märkte, und Alleinreisende kommen bei einem Tee schnell mit Einheimischen ins Gespräch.

Die Highlights von Fès

  • Medina Fès el-Bali: Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und ist ein Labyrinth aus Gassen, Plätzen und Handwerksbetrieben.
  • Bou-Inania-Medersa: Die alte Koranschule ist mit kunstvollen Holzschnitzereien, Stuck und Zellige-Mosaiken geschmückt.
  • Medersa Al-Attarine: Die kleine Schule im Zentrum der Medina beeindruckt mit reich verzierten Wänden und einem stillen Innenhof.
  • Jardin Jnan Sbil: Der botanische Garten bietet schattige Wege, Brunnen und einen ruhigen Ort zum Ausruhen.
  • Bab Boujloud: Das blau und grün gefärbte Stadttor ist ein beliebtes Fotomotiv und ein guter Ausgangspunkt für den Rundgang.
  • Gerbereien: Die traditionellen Gerbereien sind ein eindrucksvoller Einblick in das alte Handwerk der Stadt.
  • Königlicher Palast: Die bronzenen Tore des Palastes gehören zu den bekanntesten Motiven der Stadt.
Vergoldete Tore und Mosaikfassade des Königspalasts in Fès
Foto: Petar Milošević, CC BY-SA 4.0

Die beste Reisezeit

Frühling und Herbst sind für Fès besonders angenehm. Die Temperaturen sind mild, und die Altstadt lässt sich zu Fuß gut erkunden, ohne in der größten Hitze zu schwitzen. Diese Monate eignen sich ideal für Besichtigungen der Medina und Ausflüge in die Umgebung.

Im Sommer kann es sehr heiß werden, deshalb sollten Besichtigungen am Morgen oder am späten Nachmittag stattfinden. Der Winter ist kühler, vor allem am Abend, bringt aber eine ruhigere Atmosphäre in die Gassen.

Praktische Tipps

  • Währung: Die Landeswährung ist der marokkanische Dirham. Bargeld ist auf Märkten und in kleinen Läden wichtig, Karten werden in größeren Hotels akzeptiert.
  • Sprache: Gesprochen werden Arabisch und Französisch, im Alltag auch die marokkanische Umgangssprache. Ein paar Worte auf Arabisch oder Französisch öffnen viele Türen.
  • Fortbewegung: Die Medina ist für Autos weitgehend gesperrt. Gehen Sie zu Fuß oder nutzen Sie ortskundige Führer, um sich zurechtzufinden.
  • Verhalten: Kleiden Sie sich zurückhaltend, besonders beim Besuch von Moscheen und religiösen Stätten. Fotografieren Sie Menschen nur mit deren Erlaubnis.
  • Packliste: Eine leichte, bedeckende Kleidung, bequeme Schuhe für das Pflaster und eine Wasserflasche sind hilfreich.
Das blau gekachelte Stadttor Bab Boujloud in Fès
Foto: Ideophagous, CC BY-SA 4.0

Stressfrei starten am Abflughafen

Planen Sie Ihre Reise nach Fès frühzeitig und vergleichen Sie die Parkplätze am Abflughafen bei Parkoni. Buchen Sie Ihren Platz im Voraus, damit Sie ohne Eile zum Check-in fahren können. So starten Sie entspannt in Ihre Reise und können sich auf die Gassen der Medina freuen.

Direkt nach Fès

Direktflüge dorthin starten unter anderem an diesen Flughäfen: Flughafen Frankfurt-Hahn, Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden und Flughafen Köln/Bonn.

19 weitere Abflughäfen

Flugverbindungen nach den Flugplänen der Fluggesellschaften laut Wikipedia; maßgeblich ist der aktuelle Flugplan der Airline.

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