Elbphilharmonie mit der wellenförmigen Glasfassade in der HafenCity

Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0

Hamburg - Viertel zwischen Hafen, Elbe und Alster

Von der HafenCity über St. Pauli bis Blankenese: Hamburgs Stadtteile haben jeweils ihren eigenen Charakter. Ein Überblick, wohin Sie sich treiben lassen sollten.

Von der Parkoni-Redaktion ·

Hamburg ist keine Stadt mit nur einem Zentrum. Die Hansestadt besteht aus vielen Vierteln, die sich in Stimmung, Architektur und Tempo stark unterscheiden. Wer die Stadt versteht, versteht ihre Stadtteile.

Dieser Überblick hilft Ihnen, die richtigen Ecken für Ihre Reise zu finden, ob Sie Wasser, Kultur, Nachtleben oder Ruhe suchen.

HafenCity und Speicherstadt

Die HafenCity ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Moderne Gebäude, Plätze am Wasser und die Elbphilharmonie prägen das Bild. Direkt daneben liegt die Speicherstadt, ein Viertel aus roten Backsteinspeichern, das zum UNESCO-Welterbe zählt. Zwischen den Kanälen wirkt es besonders stimmungsvoll, wenn die Lichter angehen.

Die Reeperbahn in St. Pauli bei Tageslicht
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0

St. Pauli und die Reeperbahn

St. Pauli ist Hamburgs bekanntestes Vergnügungsviertel, doch es hat mehr zu bieten als Nachtleben. Im Viertel wohnen Menschen, es gibt Theater, Musikclubs und kleine Cafés. Die Landungsbrücken am Rand sind ein guter Ausgangspunkt für Spaziergänge und Hafenrundfahrten.

Sternschanze und Karolinenviertel

Hier trifft sich das junge, kreative Hamburg. In den Straßen reihen sich Cafés, Secondhandläden, Bars und Straßenkunst aneinander. Wer gern flaniert und beobachtet, ist hier richtig.

  • Gehen Sie ohne festen Plan los, die besten Orte finden sich zufällig.
  • Am Wochenende ist es lebhaft, unter der Woche entspannter.
Fischauktionshalle am Fischmarkt am Elbufer
Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0

Altona und die Elbe

Altona wirkt wie eine eigene Stadt. Der Stadtteil hat Fußgängerzonen, schöne Gründerzeithäuser und einen Fischmarkt am Elbufer, der seit Jahrhunderten Tradition hat. Von hier aus führt der Elbwanderweg flussabwärts.

Blankenese: Das Dorf an der Elbe

Blankenese liegt am Elbhang, zwischen Treppen und Gärten zieht sich ein Gewirr aus Häusern den Hang hinunter. Die Aussicht auf die vorbeiziehenden Schiffe ist beeindruckend. Der Stadtteil eignet sich für einen ruhigen Nachmittag.

In Altona und Blankenese lohnt sich zudem ein Blick auf die Containerschiffe, die langsam die Elbe entlangziehen. Das gehört zu Hamburg wie der Wind und die Möwen.

Rund um die Alster

Die Außenalster ist Hamburgs Wohnzimmer. Segelboote, Spaziergänger und Läufer teilen sich das Ufer. Rund um das Wasser stehen Villen, Parks und Cafés. Ein Spaziergang um den See ist entspannt und zeigt Hamburg von einer eleganten Seite.

Die Stadt hat ein gut ausgebautes Netz aus S-Bahn, U-Bahn und Bussen. Zusätzlich fahren Hafenfähren, die zum normalen Nahverkehr gehören und eine schöne Art sind, Wasser und Skyline zu erleben. Kleidung nach Zwiebelprinzip lohnt sich, denn das Wetter an der Küste wechselt schnell.

Wer nur ein Wochenende Zeit hat, kann sich an dieser Reihenfolge orientieren: vormittags HafenCity und Speicherstadt, nachmittags St. Pauli und die Landungsbrücken, am zweiten Tag Altona und Blankenese oder die Alster. So sehen Sie die Stadt von ihrer Wasserseite, ihrer lebendigen Seite und ihrer ruhigen Seite. Abends zeigt sich die HafenCity besonders schön, wenn sich die Lichter im Wasser spiegeln. Rechnen Sie bei Regen mit kurzen Schauern und halten Sie einen Schirm bereit.

Hamburg lädt zum Entdecken ein. Wählen Sie zwei oder drei Viertel aus und nehmen Sie sich Zeit für jedes, dann werden Sie die Stadt wirklich erleben.

Direkt nach Hamburg

Direktflüge dorthin starten unter anderem an diesen Flughäfen: Flughafen Düsseldorf, Flughafen Frankfurt Main und Flughafen Munich.

44 weitere Abflughäfen

Flugverbindungen nach den Flugplänen der Fluggesellschaften laut Wikipedia; maßgeblich ist der aktuelle Flugplan der Airline.

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