Der Campo de' Fiori in Rom mit Marktständen unter weißen Markisen

Foto: Myrabella, CC BY-SA 3.0

Rom - Essen, Märkte und die römische Küche

Carbonara, Pizza al Taglio und Gelato: Ein Streifzug durch Roms Märkte und Viertel zeigt, wie die römische Küche schmeckt. Tipps für Ihre Städtereise voller Genuss.

Von der Parkoni-Redaktion ·

Wer Rom besucht, isst nicht nur, man erlebt die Stadt über den Geschmack. Die römische Küche ist einfach, kräftig und ehrlich, und sie erzählt viel über Geschichte und Alltag. Märkte und kleine Läden sind die besten Orte, um sie kennenzulernen.

Dieser Streifzug verbindet Spaziergang und Genuss. Planen Sie lieber weniger Stationen und mehr Zeit zum Schlendern ein, denn in Rom wird nichts eilig gegessen.

Die klassischen Gerichte

  • Carbonara: Pasta mit Ei, Pecorino und Speck, eine römische Erfindung, die ohne Sahne auskommt.
  • Cacio e pepe: Nur Pasta, Pecorino und schwarzer Pfeffer, aber wunderbar cremig.
  • Amatriciana: Tomatensauce mit Wangenspeck und Pecorino.
  • Saltimbocca: Kalbfleisch mit Salbei und Schinken.

Die römische Küche entstand aus der Armut und der Kunst, aus wenigen Zutaten viel zu machen. Früher wurden Innereien und einfache Gemüse verarbeitet, die sich zu Klassikern entwickelten. Noch heute sind Pasta, Olivenöl und Käse die Basis, und das Ergebnis ist deftig, aber nie überladen. Wer das versteht, isst besser: Bestellen Sie einfach, was die Einheimischen essen, und vertrauen Sie kurzen Speisekarten. Kleine Lokale mit handgeschriebener Karte sind oft die besten, und die Qualität der Zutaten schmeckt man sofort.

Obst- und Gemüsestand auf dem Markt am Campo de' Fiori
Foto: Daderot, CC0

Märkte und Marktstände

Der Campo de' Fiori ist vormittags ein belebter Platz mit Obst, Gemüse und Gewürzen. Noch ursprünglicher ist der Markt im Viertel Testaccio, wo Einheimische frische Zutaten einkaufen und an Ständen kleine Gerichte essen. Auch rund um den Platz Piazza Vittorio gibt es lebhafte Stände mit Produkten aus aller Welt.

Streetfood für unterwegs

Pizza al Taglio gibt es nach Gewicht in kleinen Bäckereien und ist ein schneller Snack zwischen zwei Sehenswürdigkeiten. Supplì, frittierte Reisbällchen mit weichem Käse im Kern, sind ein klassischer Imbiss. Ein Stück Pizza bianca, mit Olivenöl und Salz, ist einfach und gut.

Piazza di Santa Maria in Trastevere mit Cafés und Häuserfronten
Foto: Daderot, CC0

Das Judenviertel und Trastevere

Im alten jüdischen Viertel finden Sie die Carciofi alla giudia, frittierte Artischocken, die zu Roms bekanntesten Spezialitäten zählen. Trastevere, am anderen Tiberufer, ist mit seinen engen Gassen ideal für den Abend: Hier reihen sich Trattorien, Weinbars und Pizzerien aneinander.

Kaffee und Gelato

Der Espresso wird am Tresen im Stehen getrunken und kostet wenig Zeit. Cappuccino gilt traditionell als Frühstücksgetränk. Gelato schmeckt am besten in kleinen Eisdielen mit natürlichen Farben und kurzer Sortenauswahl.

Kleine Regeln für den Tisch

Viele Römer essen mittags spät und abends nach acht Uhr, wer früher kommt, sitzt oft allein. Brot kommt meist automatisch an den Tisch, und Wasser wird in Flaschen serviert. Probieren Sie Gerichte der Saison, etwa Artischocken im Frühling, und fragen Sie nach der Tagesempfehlung. Das Gedeck ist in vielen Lokalen üblich und steht auf der Karte. Trinkgeld ist willkommen, aber nicht verpflichtend. Wenn Sie vegetarisch essen, finden Sie viele Pastagerichte mit Gemüse, und die Pizza bleibt immer eine sichere Wahl.

Mit offenen Augen und einem guten Appetit wird jede Gasse in Rom zum Entdeckungsweg. Planen Sie Ihre Anreise früh, und Sie können den ersten Tag voll genießen. Am schönsten ist es, den Tag mit einem Markt zu beginnen und mit einem langen Abendessen zu beenden. Dazwischen liegen Sehenswürdigkeiten, die nach einer Pause umso besser wirken. Wer so reist, lernt Rom nicht nur zu sehen, sondern zu schmecken, und nimmt Erinnerungen mit, die man später noch zu Hause nachkochen kann.

Direkt nach Rom

Direktflüge dorthin starten unter anderem an diesen Flughäfen: Flughafen Berlin Brandenburg, Flughafen Dortmund und Flughafen Düsseldorf.

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Flugverbindungen nach den Flugplänen der Fluggesellschaften laut Wikipedia; maßgeblich ist der aktuelle Flugplan der Airline.

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